Geräusche gehören zu jeder Umgebung. Sie wahrzunehmen ist für den Menschen existenziell wichtig. Damit orientieren wir uns, damit verständigen wir uns. Wir erzeugen auch ständig selbst Geräusche – gewollt und ungewollt. Als Lärm bezeichnet man störende Geräusche. Geräusche, die für uns eigentlich keine Bedeutung haben, aber vom Gehirn nicht ausgefiltert werden, weil sie potenziell bedeutsam […]

Wie viele Fehler müssen die Behörden noch machen? Wie viele Beweise müssen die Betroffenen noch beibringen, damit den betroffenen Bürgern endlich geholfen wird? Das fragen sich die betroffenen Anwohner des Flughafens Düsseldorf. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat gestern (29.03.2019) eine Klage in Sachen Fluglärmschutzzone abgewiesen, die sowohl formale Verfahrensfehler als auch eklatante inhaltliche Fehler enthielt […]

Im Januar forderten die Bürger gegen Fluglärm die Fluggesellschaft Eurowings in einem Brief auf, einen seit langem bekannten Konstruktionsfehler an ihren Airbus-Maschinen A319, 320 und A321 endlich zu beheben. Dies hat Eurowings prompt zugesagt – aber erst Ende des Jahres

Presseerklärung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. 22. Februar 2019 Ministerium veröffentlicht Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf Seit dem 22.2.2019 sind Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf erstmalig öffentlich im Internet abrufbar. Anbei der Link: http://www.vm.nrw.de/verkehr/luftverkehr/Fluglaerm/FLK_104/index.php Das NRW-Verkehrsministerium setzt damit einen Beschluss der Düsseldorfer Fluglärmkommission auf Antrag der beiden Vertreter der Bundesvereinigung gegen […]

Wir möchten auf zwei Petitionen zum Luftverkehr bei www.openpetition.de aufmerksam machen, die der Verein Bürger gegen Fluglärm gerne unterstützt: Verbot von Kurzstreckenflügen und Einführung einer CO2-Abgabe für Flugreisende.

Es ist Winter, und im Januar ist tatsächlich auch im Rheinland einmal Schnee gefallen. Der Schnee war lange angekündigt, und es war nicht einmal besonders viel, gerade einmal 3 bzw. 5 cm. Trotzdem bricht am Flughafen Düsseldorf der reguläre Flugbetrieb praktisch zusammen.

Die Bürger gegen Fluglärm fordern die Fluggesellschaft Eurowings in einem Brief auf, den aktiven Lärmschutz endlich ernst zu nehmen und einen seit langem bekannten Konstruktionsfehler an den Airbus-Maschinen A319 und A320 zu beheben.

Kein relevantes Vorankommen beim eigentlichen Schutz vor Fluglärm – lediglich Beseitigung der schwerwiegendsten Mängel bei baulichem Schallschutz

Heute hat das Bundeskabinett die beigefügte Kabinettsvorlage eines „Ersten Berichtes der Bundesregierung zur Evaluierung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm (Fluglärmgesetz)“ verabschiedet (siehe Anlage). Dazu hat die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen sowie der Bundesvereinigung gegen Fluglärm eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben. 

Das Jahr 2018 war geprägt zunächst von einem Rückgang der Flugbewegungen infolge der Air-Berlin-Pleite im Oktober 2017. Dennoch stieg die Anzahl der Nachtflüge nach 22 Uhr und erst Recht nach 23 Uhr an und hat selbst die Rekordwerte des Vorjahres noch einmal übertroffen. Das zeigt die dramatische Situation im Luftverkehr insgesamt und erst Recht am Flughafen Düsseldorf. Eine Ursache ist aber auch, dass sich der Luftverkehr immer mehr auf den touristischen Verkehr verlagert und durch Billigflieger abgewickelt wird – mit den bekannten Folgen.

In den letzten beiden Monaten des Jahres wurden auch insgesamt wieder Rekordwerte erzielt, was für das nächste Jahr nichts Gutes erwarten lässt.

Details finden Sie hier: Auswertung der Flugbewegungen Dezember + Jahr 2018

Nach der Eurowings-Bestätigung unserer Umlaufplanungs-Beschwerden und der Steilstart-Empfehlung ist die Veröffentlichung der Protokolle nunmehr der dritte Erfolg in jüngster Zeit.

Mit Interesse haben die Bürger gegen Fluglärm (BgF) registriert, dass das Thema Nachtflüge in Düsseldorf endlich im Landtag angekommen ist. Jetzt muss der Verkehrsminister die Nachtflugbestimmungen auch verbindlich verschärfen.

In einer gemeinsamen Aktion der Initiativen und Netzwerke rund um den Flughafen Düsseldorf fordern sie von Verkehrsminister Wüst eine wirksame Nachtruhe. Am 19. Oktober wurden 13.705 Postkarten und Unterschriften an Staatssekretär Hendrik Schulte übergeben.

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Die Jahreshauptversammlung des über 6.500 Mitglieder zählenden Vereins Bürger gegen Fluglärm fand in diesem Jahr am 10. Oktober in Essen-Kettwig statt. Weiterlesen

Die Bürger gegen Fluglärm laden ihre Mitglieder, aber auch interessierte Nichtmitglieder, zu ihrer Jahreshauptversammlung

am Mittwoch, den 10. Oktober
um 19:30 Uhr
im Hotel-Restaurant Sengelmannshof
Sengelmannsweg 35
45219 Essen-Kettwig
ein.

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Essen-Kettwig.

Über 7000 Unterschriften haben die Fluglärmgegner schon gesammelt – sie fordern in ihrer Petition ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr.

Aufgeben kommt nicht in Frage – „obwohl wir ganz schön dicke Bretter bohren müssen“, sagt Georg Regniet. Genau wie Jürgen Weichelt engagiert er sich seit 2004 in der Initiative „Bürger gegen Fluglärm“. Und dabei müssen die beiden Kettwiger immer wieder mit einem großen Missverständnis aufräumen. „Wir sind auf keinen Fall gegen den Flughafen Düsseldorf, sondern lediglich für die Einhaltung der Nachtruhe. Und auch gegen die geplante Erweiterung“, sagt Jürgen Weichelt. Weiterlesen

In der WDR Sendung „Markt“ vom 18.07.2018 wird die von den BÜRGERN GEGEN FLUGLÄRM seit Jahren angeprangerte viel zu knappe Umlaufplanung der Airlines von einem Piloten der Eurowings bestätigt.

Die RP hat das Thema „Immer mehr Nachtflüge über Düsseldorf – so leiden die Anwohner“ in einem besonderen Format aufgearbeitet und die wesentlichen Informationen übersichtlich und nachvollziehbar zusammengestellt.

Die RP vom 09.07.2018 berichtet in ihrem Leitartikel über den neuen Rekord bei Nachtflügen auf deutschen Flughäfen. Nach den Angaben des Bundesverkehrsministeriums starten und landen immer mehr Flugzeuge zwischen 22 und 6 Uhr.

Unter dem Titel „Rückschlag für Ryanair in Düsseldorf“ berichtet die RP in der Online-Ausgabe vom 04.07.2018 darüber, dass dem Ryanair-Ableger Laudamotion der beantragte Status als Homebase-Carrier verweigert worden ist.

Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Nachtflüge in Düsseldorf. Im vergangenen Jahr starteten bzw. landeten 11.673 Maschinen nach 22 Uhr. Das bedeutet, dass jede Nacht im Durchschnitt 32 Mal unsere Nachtruhe gestört wurde. Damit muss endlich Schluss sein!

Unser Druck ist nicht umsonst gewesen. Es scheint sich etwas zu bewegen in der Landesregierung. Nach einem Bericht der Rheinischen Post hat Verkehrsminister Wüst nach den vielen Nachtflügen im Mai 2018 die Airlines zum Rapport bestellt.

Das OVG Münster hat am 08.06.2018 die Klage der Städte Meerbusch, Ratingen und Kaarst sowie mehrerer Privatkläger trotz fehlender Beteiligung der Öffentlichkeit abgewiesen.

Die Auswertung der statischen Daten für den Monat Mai 2018 zeigt, dass der Düsseldorfer Flughafen immer noch mit der AirBerlin-Pleite zu kämpfen hat.

Die Initiativen und Netzwerke gegen Fluglärm haben zum Start der Kampagne „Um 22 Uhr muss Schluss sein!“ eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben sowie einen entsprechenden Brief an Verkehrsminister Wüst geschrieben.

Im Zusammenhang mit der am 25.05.2018 in Kraft tretenden neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) veröffentlichen die BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM in dieser Mitteilung ihre Datenschutzerklärung.

Erfahren Sie in der Medien- und Politik-Info April 2018 Hintergründe und Wahrheiten über den Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Flughafens Düsseldorf.

Der Beitrag belegt, dass der Flughafen Düsseldorf nur zulasten von Köln/Bonn wächst, und zwar durch die Verlagerung von Eurowings. Es wird wohl noch lauter in Düsseldorf.

Die zahlreichen Medienberichte über den erneuten Nachtflugrekord am Flughafen Düsseldorf haben den Nerv hunderttausender Anwohner getroffen. Etwaige Unterschiede zwischen den i.d.R. niedrigeren Zahlen der BgF und denen des Flughafens erklären sich ganz einfach:

Die Betroffenen können nur die Flüge erfassen, die auf der Flughafen-Homepage angezeigt werden. Daher fehlen z.B. Militär-, Rettungs- und Überführungsflüge. Da die Nacht juristisch betrachtet um 22 Uhr beginnt (oder wollte der Flughafen morgens erst um 7 Uhr beginnen?), müssen auch alle Flüge von 22 bis 6 Uhr betrachtet werden. Wenn der Flughafen darauf verweist, dass zwischen 22 und 23 Uhr ja 33 Landungen geplant werden dürfen, dann lassen sich daraus die folgenden Schlussfolgerungen quasi von selbst ziehen:

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