Im November und Dezember waren die Flugbewegungen erstaunlich schwach. Gegenüber dem Vorjahr gab es nur noch relativ geringe Zuwachsraten, aber im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr sind die Fehlmengen wieder erheblich gestiegen.

Im Jahre 2022 insgesamt und insbesondere ab dem Frühjahr war der zunehmende Reiseverkehr deutlich zu spüren. Der Flughafen war aber logistisch nicht auf den Ansturm vorbereitet, so dass es stellenweise chaotische Verhältnisse in der Abfertigung gab.

Die Anzahl der Flugbewegungen im Oktober ist im Vergleich zum September nicht gestiegen, wie sonst üblich, weil der Monat um einen Tag länger ist und aufgrund des Reiseverkehrs in den Herbstferien, sondern ist leicht gesunken. Auch die Verspätungssituation hat sich etwas verbessert, trotzdem wurden an 26 von 31 Nächten noch Landungen nach 23 Uhr registriert, was eigentlich nur „ausnahmsweise“ vorgesehen ist.

Hinzu kommt, dass die sensibelsten Stunden des Tages – der frühe morgen und der späte Abend bzw. die erste Nachtstunde – für die Anwohner die lautesten Stunden sind, je nach dem ob sie unter der Startrichtung oder der Landerichtung wohnen. Insbesondere die Nachtstunde ist gesetzlich besonders geschützt. Dass sie die lauteste Stunde für die Landerichtung ist, widerspricht allen Lärmschutzbestimmgungen und ist ein Skandal.

Bei wenig Veränderungen in der Gesamtverkehrsmenge haben die Verspätungen und die Nachtflüge wieder zugenommen. Obwohl die Gesamtmenge nur bei 68% des Vor-Corona-Niveaus liegt, haben die Verspätungen dieses teilweise schon wieder  überschritten. Die Situation muss – im Interesse aller Beteiligten – dringend entschärft werden.

Obwohl die Anzahl der Flugbewegungen im August leicht angestiegen ist (+6%), hat sich die Verspätungssituation etwas verbessert. Das ist im August aber häufiger so, also eher saisonal bedingt.

Details finden Sie im Downloadd

Obwohl nach wie vor nur rd. 65% der Flugbewegungen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit stattfinden, herrscht am Flughafen Düsseldorf nach wie vor erhebliches Chaos mit entsprechenden Auswirkungen auf Verspätungen, insbesondere in die Nacht hinein. Die Starts nach 22 Uhr (eigentlich verboten) haben den höchsten Wert seit über 10 Jahren erreicht, und auch die Nachtlandungen sind weiterhin auf unzumutbar hohem Niveau.

Details finden Sie im Download.

Obwohl die Anzahl der Flugbewegungen gegenüber Mai nur geringfügig gestiegen ist, haben die Verspätungen nochmals drastisch zugenommen. Im Juni gab es die höchste Anzahl an verspäteten Nachtflügen seit 5 Jahren, obwohl damals die absolute Anzahl an Flugbewegungen insgesamt viel höher war. Man kann die Verhältnisse am Flughafen nur mit einem Wort zusammenfassen: Chaos!

Details finden Sie im Download.

Die Flugbewegungen haben im Mai saisonbedingt weiter zugenommen, liegen aber etwa ein Drittel unter dem Vor-Corona-Niveau. Die Nachtflüge haben jedoch dieses Niveau fast schon vollständig erreicht und die verspäteten Nachtflüge nach 23 Uhr sogar übertroffen. Es ist klar zu erkennen, dass Flughafen und Fluggesellschaften die Menge der Starts und Landungen nicht mehr regulär abwickeln können.

Die Flugbewegungen haben im April 2022 wieder erheblich zugenommen. Sie erreichen inzwischen etwa zwei Drittel des Vor-Corona-Niveaus. Die Verspätungen und insbesondere die Nachtflüge nach 23 Uhr sind jedoch schon wieder genauso hoch.

Die Flugbewegungen im 1. Quartal 2022 waren noch sehr moderat. Insbesondere nächtliche Verspätungen hielten sich in Grenzen. Das zeigt, dass vor der Pandemie die Kapazität des Flughafens heillos überschritten war. Man sieht: Die Verspätungen müssen nicht sein.

Aber es wird in diesem Sommer voraussichtlich nicht so ruhig bleiben.

Details in beiliegender PDF-Datei.

Die Flugbewegungen sind zum Jahresende wieder zurück gegangen. Sie sind zwar doppelt so hoch wie in den jeweiligen Vorjahresmonaten, aber nur halb so hoch wie 2019 – vor der Corona-Pandemie. Im Gesamtjahr waren es sogar nur ein drittel der Starts und Landungen im Vergleich zu 2019. Details finden Sie in der PDF-Datei.

Die Anzahl der Flugbewegungen hat sich in den letzten Monaten kontinuierlich erhöht, aber es sind immer noch „nur“ die Hälfte der Flugbewegungen der Vor-Corona-Zeit. Dennoch haben sich im Oktober die Verspätungen wieder drastisch erhöht und erreichen den höchsten Wert seit zwei Jahren. Der Flughafen scheint genau da anzuknüpfen, wo er vor der Corona-Krise aufgehört hat.

Die Anzahl der Flugbewegungen am Flughafen Düsseldorf haben sich gegenüber August nur wenig verändert. Es gab 6% mehr Starts und Landungen als im August. Dabei haben die Business-Ziele etwas zugenommen und die typischen Touristen-Ziele nach Ende der Sommerferien etwas abgenommen.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl um fast 60%, gegenüber dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019 sind es aber gut 50% weniger. Dieser Anteil hat sich gegenüber August nur wenig verändert.

Die Flugbewegungen haben sich im August gegenüber Juli nur wenig verändert. Trotzdem ist die Lärmbelastung insbesondere in den Randstunden (früh morgens bei den Starts und nach 22 Uhr bei den Landungen) für die Anwohner sehr belastend.
Details finden Sie in der Beiliegenden Auswertung.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Auch wenn die Flugbewegungszahlen absolut gesehen noch unter der Hälfte der Vor-Corona-Zeit liegen, haben die Verspätungen und die Nachtflüge schon wieder deutlich zugenommen. In 28 von 31 Nächten wurden die regulären Betriebszeiten (Starts nur bis 22 Uhr und Landungen bis 23 Uhr) durch Verspätungen überschritten.

Details finden Sie in der Beiliegenden Auswertung.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir haben noch lange keine „Normalsituation“, aber der Fluglärm steigt doch merklich wieder an. Details im Download.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 war es am Himmel über Düsseldorf und Umgebung weiterhin sehr ruhig. Mit Beginn der Osterferien Ende März zog der Flugverkehr zwar wieder etwas an, von einer „Normalsituation“ sind wir aber weiterhin sehr weit entfernt. Bei all den unangenehmen Einschränkungen und zum Teil dramatischen Schicksalen, unseren Nerven und dem Klima tut es gut, wenn weniger geflogen wird.

Hier einmal ein Überblick über die Fluglärmsituation der letzten drei Monate.

Bleiben Sie gesund
Ihr Auswerte-Team
Bürger gegen Fluglärm

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir nehmen für uns zwar in Anspruch, dass wir noch mehr Fluglärm in der Umgebung des Flughafens Düsseldorf verhindern konnten, was wir in jahrelangem Kampf jedoch nicht erreicht haben, schaffte ein kleines Virus im Handumdrehnn: Der Flugverkehr – und damit auch der Fluglärm – ist drastisch zurück gegangen. Im Jahr 2020 sind nur rund ein Drittel der Flugzeuge eines „normalen“ Jahres gestartet und gelandet. In einigen Monaten war es sogar noch wesentlich ruhiger.

Wir sollten uns aber keine Illusionen machen: So ruhig wie aktuell wird es nicht bleiben. Wir können nur hoffen, dass sich das Reiseverhalten und das Umweltbewusstsein nach der Krise nachhaltig verändert und nicht sofort wieder in die Situation „davor“ zurückkehrt, wenn auch vieles dafür spricht. Eine Kapazitätserweiterung ist jedenfalls in absehbarer Zeit nicht notwendig.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

auch der Oktober ist geprägt durch die Corona-Krise. Die Flugbewegungen haben gegenüber den letzten Monaten sogar noch etwas abgenommen.

Zumindest in diesem Winter ist nicht mit einer Steigerung zu rechnen, und Bundesverkehrsminister Scheuer – sonst als luftverkehrsfreundlich bekannt – rechnet inzwischen nicht mit einer vollständigen Erholung vor 2024. Er sagt sogar: „Inzwischen würden diese Prognosen schon ’nach hinten angepasst‘ „.

Vgl. Airliners: Scheuer kündigt milliardenschweres Rettungspaket für Flughäfen an

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

der Flugverkehr ist weiterhin von vielen Reisebeschränkungen und Zurückhaltung bei Reisen geprägt. Im September ist die Anzahl der Flugbewegungen gegenüber August sogar leicht gesunken. Auch die Nachtflüge halten sich sehr in Grenzen. Was der Luftfahrt- und Reisebranche sicher weh tut, kann uns Anwohnern nur Recht sein. Wir wünschen weiterhin einen „ruhigen Herbst“.

Auswertung Juli und August 2020 der Flugbewegungen am Flughafen Düsseldorf

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

anbei eine Auswertung der Flugbewegungen am Flughafen Düsseldorf der Ferienmonate Juli und August. Nach wie vor ist der Flughafen von einem „Normalbetrieb“ meilenweit entfernt. Es starteten und landeten durchschnittlich etwa 200 Flugzeuge pro Tag, im letzten Jahr waren es rd. 650 pro Taag. Daher haben wir nur eine „Rumpf-„Auswertung.

Für Rückfragen stehen wir aber gerne zur Verfügung.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Sie haben es vermutlich gemerkt: Nach der herrlichen Ruhe am Himmel nimmt der Flugverkehr nun so ganz langsam wieder zu. Aber nur auf sehr niedrigem Niveau: Ende Juni waren es durchschnittlich etwa 100 Starts und Landungen pro Tag. Üblich wären sonst um diese Jahreszeit 650 bis 700. Eine ausführliche Auswertung macht momentan noch keinen Sinn, wir wollen Ihnen die Zahlen aber auch nicht vorenthalten, daher hier eine kurze Zusammenfassung der letzten drei Monate.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Sie merken es wahrscheinlich selbst, wie ruhig es am Himmel aktuell ist. Die Corona-Krise hat den Flugverkehr auch am Flughafen Düsseldorf einbrechen lassen. Für den gesamten März beträgt der Rückgang zwar „nur“ -52%, in den letzten Märztagen wurden jedoch nur noch rd. 25 Starts und Landungen pro Tag (!) durchgeführt, bei üblicherweise sonst rd. 600. Das ist ein Rückgang um -96%. Details in der beiliegenden Auswertung.

Aber wir sollten uns nicht täuschen, das ist natürlich nur zeitlich begrenzt. Wie es danach weitergeht, müssen wir abwarten.

Wegen der besonderen Situation ist die Auswertung nur verkürzt. Stundenwerte und Verspätungsauswertungen machen aktuell keinen Sinn.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Trotz des um einen Tag längeren Februars als im Vorjahr ging die Anzahl der Flugbewegungen um -6,1% zurück. Dieser Trend ist bereits seit November festzustellen und hat noch nichts mit den Auswirkungen des Corona-Virus zu tun, das – wie man hört – zu massiven Streichungen des Flugplans führt. Wie die Entwicklung im Sommer sein wird, ist also noch nicht abschätzbar.

Die Nachtflüge waren dennoch für einen Februar relativ hoch, teilweise aufgrund von Sturm an einzelnen Tagen.

Details in der beiliegenden Auswertung.
(Dass zunächst eine Powerpoint-Version bereitgestellt wurde, bitten wir zu entschuldigen. Jetzt ist eine PDF-Datei bereitgestellt)

Die Umläufe zeigen einen systematischen Missbrauch von Slots, in dem viel zu kurze Umladezeiten geplant werden. Zugehörige Medien- und Politikinfo hier:

https://bgf-ev.de/2020/02/17/bei-slotmissbrauch-gibt-es-drakonische-strafen_duesselorf-schweigt/

Die Umläufe zeigen den systematischen Missbrauch der Nachtflugbestimmungen, indem nahezu jeden Samstag eine Zwischenlandung eingebaut wird, die zu regelmäßiger Verspätung bis nach 23:00 Uhr führt.

Zugehörige Pressemitteilungen:

https://bgf-ev.de/2020/02/09/laudamotion-missbraucht-systematisch-die-nachtflugbestimmungen/

https://bgf-ev.de/2020/02/17/bei-slotmissbrauch-gibt-es-drakonische-strafen_duesselorf-schweigt/

Auch im Januar sind die Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder zurückgegangen (-7,1%). Damit bestätigt sich der Trend seit 3 Monaten. Auch die Nachtflüge hielten sich in Grenzen, wobei es dennoch Fälle gab, die einen Missbrauch der Slots vermuten lassen.

Details finden Sie in der beiliegenden Auswertung.

Im Dezember sind die Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um -8,4% zurück gegangen, ähnlich stark wie im November. Im gesamten Jahr 2019 gab es jedoch noch eine Zunahme von +3,9%. Die Nachtflüge nach 23 Uhr haben im Vergleich zum November wieder deutlich zugenommen, insgesamt war es in diesem Jahr aber etwas ruhiger als im vergangenen Jahr. Das Jahr 2018 war auch. genau wie 2017, ein absolutes „Horrorjahr“ das sich nicht wiederholen darf. Hoffen wir, dass es das auch nicht tut.

Die aktuellen Rückgänge deuten für das Jahr 2020 an, dass die Flugbewegungen tatsächlich etwas abnehmen könnten. Das liegt nach Annahme des Flughafenverbandes ADV aber weder an der Klimadisskusion noch an „Flugscham“, sondern eher daran, dass durch das Flugverbot der Boeing 737 max zu wenige Flugzeuge zur Verfügung stehen, und auch die Konjunktur etwas abkühlen könnte sowie der Ölpreis durch politische Turbulenzen steigen könnte. Für uns Anwohner wäre das eine gute Entwicklung.

Dazu noch zwei Hinweise auf entsprechende Presseartikel:

https://www.spiegel.de/reise/aktuell/reiseverkehr-deutsche-flughaefen-erwarten-2020-weniger-passagiere-a-1303460.html

https://www.airliners.de/adv-2020-passagierzahlen-deutschland/53212

Im November war es am Flughafen Düsseldorf tatsächlich erstaunlich ruhig, und das nicht nur jahreszeitlich bedingt, denn der Winterflugplan hat begonnen. Auch gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat haben die Flugbewegungen insgesamt um rd. -10% abgenommen.

Auch die Nachtflüge und insbesondere die Landungen nach 23 Uhr hielten sich sehr in Grenzen und haben den niedrigstern Wert seit fast 6 Jahren erreicht.

Das heißt natürlich noch nicht viel. Die weitere Entwicklung wird sich erst im nächsten Sommer zeigen.