Lärm

Geräusche gehören zu jeder Umgebung. Sie wahrzunehmen ist für den Menschen existenziell wichtig. Damit orientieren wir uns, damit verständigen wir uns. Wir erzeugen auch ständig selbst Geräusche – gewollt und ungewollt.

Das Ohr schläft nie!

Als Lärm oder auch Krach werden Geräusche (Schalle) bezeichnet, die durch ihre Struktur (meist Lautstärke) auf die Umwelt (insbesondere Menschen) störend (Störschall), belastend oder gesundheitsschädigend wirken.
(aus Wikipedia: Lärm).

Das Wort „Lärm“ kommt von „Alarm“ (das seinerseits auf ital. all’arme „zu den Waffen“ bedeutet (DWDS)). Lärm setzt uns sozusagen in Alarmbereitschaft. Der Körper stellt sich unbewusst darauf ein, dass das Geräusch gefährlich sein könnte. Daher ist Lärm mit Stress verbunden, der – wenn wir nicht entsprechende Erholungsphasen bekommen – krank machen kann.

Störend sind Geräusche insbesondere, wenn sie für uns eigentlich keine Bedeutung haben, aber vom Gehirn nicht ausgefiltert werden, weil sie potenziell bedeutsam sein können. Ob ein Geräusch als störend empfunden wird, ist subjektiv. Manches Geräusch wird auch positiv empfunden (z.B. Musik). Insofern – dessen sind wir uns bewusst – wird Fluglärm nicht jeden Menschen in gleicher Weise stören.

Aber: Entgegen langläufiger Meinung „An Lärm kann man sich nicht gewöhnen“. Lärm lenkt uns ab und schwächt die Konzentration, selbst wenn wir es nicht merken. Nachts schrecken wir auf. Während die Augen nachts geschlossen sind und auch der Geruchsinn sich nachts abschaltet, bleibt das Ohr die gesamte Nacht empfangsbereit. Sonst könnte uns ein Wecker morgens ja nicht wecken. Aber selbst wenn wir von einem Geräusch nicht bewusst wach werden, verändert sich das Schlafverhalten (Blutdruck, Herzfrequenz etc.) und verkürzt die Tiefschlafphasen. Das reduziert die Erholungswirkung des Schlafes und hat auf Dauer erhebliche gesundheitliche Auswirkungen.

(weitere Details folgen)

An dieser Stelle sollen zunächst einige konkrete Themen zum Fluglärm rund um den Flughafen Düsseldorf behandelt werden:

Das Thema Lärm besteht aber nicht nur aus Zahlen, Daten und Fakten, sondern ist auch hoch emotional. Daher hier auch