Erweiterung des Flughafens – Was bisher geschah

  • 19. Juli 2019

    Aus einer Akteneinsicht war zu entnehmen, dass das Verkehrsministerium in zwei „Aufklärungsschreiben“ vom 7.5.2018 und 18.10.2018 den Flughafen gebeten hat, einige „Unstimmigkeiten“ aufzuklären, die im Wesentlichen in den Einwendungen der Anwohner und im Erörterungstermin vorgebracht wurden. Nach aktueller Auskunft des Verkehrsministeriums sind die Fragen bis zum heutigen Tag immer noch nicht abschließend beantwortet.

  • 20. Juli 2018

    zitiert airliners.de – eine Online-Zeitung zum Luftverkehr – Verkehrsminister Wüst, dass „Angesichts von über 40.000 privaten Einwendungen sowie umfangreichen Stellungnahmen und Gutachten von Anliegern und Umweltschützern … mit einer Bearbeitungszeit nicht unter fünf Jahren zu rechnen“ sei.

  • 24. Januar 2018

    erscheint in der Rheinischen Post ein Artikel, in dem angedeutet wird, dass sich die Prüfungen zum Antrag „möglicherweise bis in das Jahr 2019 oder noch länger hinziehen“ werden. „Hintergrund ist auch“, so die Rheinische Post, „dass der neue NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) Volljurist ist und kein Interesse daran hat, sich mit einer nur oberflächlich durchdachten Genehmigung zu blamieren“. Der Flughafen drängt dagegen auf Tempo. Zu lesen ist der Artikel hier

  • 13. - 20. Februar 2017

    werden im Rahmen der Anhörung zu dem Planfeststellungsantrag in einem Erörterungstermin die Einwendungen mündlich vorgetragen und beraten. Es wird sehr deutlich, dass die Bedenken gegen den Antrag mehr als berechtigt sind, und der Antrag inhaltlich und förmlich eigentlich nicht genehmigungsfähig ist.

  • Juli - Oktober 2016

    bekommt die Fluglärmkommission Gelegenheit, Gegengutachten zu den Antragsunterlagen erstellen zu lassen.

  • 25. Mai - 24. Juni 2016

    werden die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt und im Internet veröffentlicht. Jeder Betroffene sowie die Träger öffentlicher Belange können Einwendungen gegen den Antrag einreichen. Die Frist endet am 7. Juni 2016 und es werden 41.000 Einwendungen eingesandt.

  • 20. April 2016

    wird die „Auslegungsreife“ des Planfeststellungsantrags vom Ministerium für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr festgestellt. Der Flughafen organisiert noch einmal Informationsveranstaltungen in Düsseldorf, Ratingen und Meerbusch.

  • 29. Februar 2016

    wird der Planfeststellungsantrag mit erweiterten Gutachten, aber inhaltlich gleichlautend gestellt.

  • August 2015

    weist die Genehmigungsbehörde, das Ministerium für Bauen, Stadtentwickelung und Verkehr, den Antrag als „nicht auslegungsreif“ zurück. Der Flughafen muss den Antrag nachbessern.

  • 16. Februar 2015

    wird der Planfeststellungsantrag offiziell an das Ministerium für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW gestellt.

  • September 2014

    kündigt der Flughafen an, dass er den Antrag modifizieren wird: Die Verteilung der Zweibahnstunden erfolgt nicht auf das gesamte Jahr, sondern weiterhin wöchentlich im Voraus festgelegt, allerdings mit einer Flexibilisierung über ein Zeitkonto.

  • 21. November 2013 - 10. Februar 2014

    finden insgesamt 10 Infoveranstaltungen des Flughafens Düsseldorf in den umliegenden Städten statt. Dort werden massive Bedenken gegen den Antrag vorgebracht.

  • Juni 2013

    wird bekannt, dass der Flughafen Düsseldorf einen Antrag stellen will, in den Zweibahnstunden den Flugbetrieb auf 60 Flugbewegungen pro Stunde auszuweiten. Gleichzeitig soll die frühzeitige Festlegung entfallen, wann die Zweibahnstunden genutzt werden sollen. Sie sollen beliebig auf das gesamte Jahr verteilt werden können.

Wir Bürger gegen Fluglärm können es schon jetzt als Erfolg verbuchen, dass

  • wir das Verfahren so lange verzögern konnten,
  • der Flughafen mehrfach „nacharbeiten“ musste,
  • der Flughafen nicht einmal im Ansatz versucht hat, auch die Nachtflüge zu erhöhen,
  • wir durch sachliche Informationsveranstaltungen und intensive Kampagnen insgesamt 41.000 Einwendungen sammeln konnten, an denen auch das Verkehrsministerium nicht vorbei kommt,
  • sich die Genehmigungsbehörde nicht nur auf die vom Flughafen bestellten Gutachten beziehen kann, sondern durch Gegengutachten wissenschaftlich belegt ist, dass die Betriebserweiterung nicht im öffentlichen Interesse liegt.
  • die gesamte Planung intensiv öffentlich diskutiert wird.

Wir gehen davon aus, dass der Antrag nicht in der gestellten Form genehmigt werden kann, und werden um die Vermeidung jeden Lärmereignisses sowie daraus folgendem Schadstoffausstoss kämpfen.