„Bleib am Boden“, unter diesem Motto zieht Fridays for Future am Freitag, 23.08. zum Flughafen nach Düsseldorf. Die Argumente sind genau auch unsere:
1) Ein Flug nach Mallorca verursacht ca. so viel CO2 pro Passagier, wie ein Jahr lang Auto fahren. Jeder Flug verursacht Unmengen an CO2, die am Ende unsere Zukunft belasten!
2) Die tatsächliche Klimawirkung ist noch viel größer: beim Verbrennen von Kerosin entstehen Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf, die, verbunden mit Sonneneinstrahlung, Ozon produzieren oder die Wolkenbildung beeinflussen. Die tatsächliche Klimawirkung ist somit 2-5 mal größer, als vom ausgestoßenen CO2.
3) Neben der enormen Umwelt- und Klimabelastung schädigt der Flugverkehr auch uns unmittelbar. Ca. 40% der Bevölkerung in Deutschland leiden unter Fluglärm. Dieser steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie das Herzinfakt-Risiko.
4) Das ausgestoßene CO2 wird direkt in die Atmospähre geblasen, weshalb es viel direkter und schneller Schaden
verursacht.

Wir unterstützen diese Aktion gerne.

Die Hochschule Düsseldorf hat mit einem Team von Prof. Konradin Weber im Auftrag des NRW-Umweltministeriums die Belastung der Bevölkerung rund um den Flughafen Düsseldorf durch Ultra-Fein-staub-Partikel (im folg.: UFP) untersucht. Die ersten Ergebnisse wurden heute, am 17.7. im Umweltministerium vorgestellt und diskutiert. Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:

– Es gibt eine erhebliche Belastung durch UFP rund um den Flughafen. Es konnten Partikel-Konzentrationen bis zu 400.000 Partikel pro Kubikzentimeter, also in einem Stückchen Würfel-zucker, festgestellt werden. Je mehr Partikel gemessen wurden, desto kleiner waren sie.
– Es gibt einen unbestreitbaren Zusammenhang zwischen den UFP-Belastungen und dem Flughafen.
– Die Gesundheitsgefahr durch UFP ist wissenschaftlich erwiesen.
– Die Ergebnisse decken sich mit den Untersuchungen an anderen Flughäfen, u.a. Frankfurt, Amsterdam, Kopenhagen und Los Angeles. Die Besonderheit in Düsseldorf: nahezu nirgendwo auf der Welt wohnen Tausende von Menschen, z.T. seit Jahrzehnten so dicht am Flughafen. Umso größer ist hier die Belastung durch Flug- und Bodenlärm, Feinstäube und andere Schadstoffe.

Erneut hat sich der Flughafen DUS im Juni 2019 an die Landtagsabgeordneten gewandt. Die Bürger gegen Fluglärm antworten auf diese „Informationen“.

Eine EU-Bürgerinitiative fordert die Einführung einer Kerosinsteuer. Bürger gegen Fluglärm ruft dazu auf, die Petition zu unterstützen.

Seit mehreren Wochen beobachten die Bürger gegen Fluglärm fast täglich stark verspätete Maschinen insbesondere von TUIfly, die erst kurz vor Mitternacht im Anflug über Düsseldorf tausende Anwohner aus dem Schlaf reißen.

Verbesserungen bei Eurowings werden durch Lauda Air zunichte gemacht Die Bürger gegen Fluglärm haben am Flughafen Düsseldorf die Nachtflüge der Osterferien – als erste Reisewelle des Jahres – einmal mit den entsprechenden Wochen der beiden Vorjahre verglichen. Ausgewertet wurden jeweils die Tage der Osterferien jeweils ab dem letzten Schultag (Fr) vor Ostern bis Sonntag nach […]

Nach den verheerenden Verspätungssituationen im Sommer 2017 und 2018 stellten die Grünen im Landtag NRW einen Antrag, die Landesregierung solle „Umgehend die notwendigen Maßnahmen .. ergreifen, um die Zahl der Verspätungslandungen am Flughafen Düsseldorf auf ein unvermeidbares Maß zu reduzieren.“ Dieser Antrag wurde in den Verkehrsausschuss verwiesen, und dort fand Ende März eine Sachverständigen-Anhörung statt, […]

Wie viele Fehler müssen die Behörden noch machen? Wie viele Beweise müssen die Betroffenen noch beibringen, damit den betroffenen Bürgern endlich geholfen wird? Das fragen sich die betroffenen Anwohner des Flughafens Düsseldorf. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat gestern (29.03.2019) eine Klage in Sachen Fluglärmschutzzone abgewiesen, die sowohl formale Verfahrensfehler als auch eklatante inhaltliche Fehler enthielt […]

Presseerklärung der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. 22. Februar 2019 Ministerium veröffentlicht Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf Seit dem 22.2.2019 sind Protokolle der Fluglärmkommission für den Flughafen Düsseldorf erstmalig öffentlich im Internet abrufbar. Anbei der Link: http://www.vm.nrw.de/verkehr/luftverkehr/Fluglaerm/FLK_104/index.php Das NRW-Verkehrsministerium setzt damit einen Beschluss der Düsseldorfer Fluglärmkommission auf Antrag der beiden Vertreter der Bundesvereinigung gegen […]

Wir möchten auf zwei Petitionen zum Luftverkehr bei www.openpetition.de aufmerksam machen, die der Verein Bürger gegen Fluglärm gerne unterstützt: Verbot von Kurzstreckenflügen und Einführung einer CO2-Abgabe für Flugreisende.

Die Bürger gegen Fluglärm fordern die Fluggesellschaft Eurowings in einem Brief auf, den aktiven Lärmschutz endlich ernst zu nehmen und einen seit langem bekannten Konstruktionsfehler an den Airbus-Maschinen A319 und A320 zu beheben.

Kein relevantes Vorankommen beim eigentlichen Schutz vor Fluglärm – lediglich Beseitigung der schwerwiegendsten Mängel bei baulichem Schallschutz

Heute hat das Bundeskabinett die beigefügte Kabinettsvorlage eines „Ersten Berichtes der Bundesregierung zur Evaluierung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm (Fluglärmgesetz)“ verabschiedet (siehe Anlage). Dazu hat die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen sowie der Bundesvereinigung gegen Fluglärm eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben. 

Nach der Eurowings-Bestätigung unserer Umlaufplanungs-Beschwerden und der Steilstart-Empfehlung ist die Veröffentlichung der Protokolle nunmehr der dritte Erfolg in jüngster Zeit.

Mit Interesse haben die Bürger gegen Fluglärm (BgF) registriert, dass das Thema Nachtflüge in Düsseldorf endlich im Landtag angekommen ist. Jetzt muss der Verkehrsminister die Nachtflugbestimmungen auch verbindlich verschärfen.

In einer gemeinsamen Aktion der Initiativen und Netzwerke rund um den Flughafen Düsseldorf fordern sie von Verkehrsminister Wüst eine wirksame Nachtruhe. Am 19. Oktober wurden 13.705 Postkarten und Unterschriften an Staatssekretär Hendrik Schulte übergeben.

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Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Nachtflüge in Düsseldorf. Im vergangenen Jahr starteten bzw. landeten 11.673 Maschinen nach 22 Uhr. Das bedeutet, dass jede Nacht im Durchschnitt 32 Mal unsere Nachtruhe gestört wurde. Damit muss endlich Schluss sein!

Unser Druck ist nicht umsonst gewesen. Es scheint sich etwas zu bewegen in der Landesregierung. Nach einem Bericht der Rheinischen Post hat Verkehrsminister Wüst nach den vielen Nachtflügen im Mai 2018 die Airlines zum Rapport bestellt.

Die Initiativen und Netzwerke gegen Fluglärm haben zum Start der Kampagne „Um 22 Uhr muss Schluss sein!“ eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben sowie einen entsprechenden Brief an Verkehrsminister Wüst geschrieben.

Die zahlreichen Medienberichte über den erneuten Nachtflugrekord am Flughafen Düsseldorf haben den Nerv hunderttausender Anwohner getroffen. Etwaige Unterschiede zwischen den i.d.R. niedrigeren Zahlen der BgF und denen des Flughafens erklären sich ganz einfach:

Die Betroffenen können nur die Flüge erfassen, die auf der Flughafen-Homepage angezeigt werden. Daher fehlen z.B. Militär-, Rettungs- und Überführungsflüge. Da die Nacht juristisch betrachtet um 22 Uhr beginnt (oder wollte der Flughafen morgens erst um 7 Uhr beginnen?), müssen auch alle Flüge von 22 bis 6 Uhr betrachtet werden. Wenn der Flughafen darauf verweist, dass zwischen 22 und 23 Uhr ja 33 Landungen geplant werden dürfen, dann lassen sich daraus die folgenden Schlussfolgerungen quasi von selbst ziehen:

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Der Flughafen Düsseldorf verkündet in seiner Pressemeldung eine „deutliche Reduzierung der Nachtflüge“. Was dran ist an dieser fragwürdigen „Charme-Offensive“, finden Sie in unserer Stellungnahme.

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