Wie beschwere ich mich über Fluglärm?

Zunächst einmal ist wichtig, zu erkennen, dass jede Beschwerde (auch wenn ihre Beantwortung oft nicht zufriedenstellen kann) sinnvoll ist. Sie hilft Ihnen, da Sie wenigstens versucht haben, etwas zu ändern – und sie hilft uns allen, weil der Flughafen und die Politik merken, dass es nicht nur ein paar Menschen sind, die sich gestört fühlen.

Daher gilt grundsätzlich: Verlangen Sie eine schriftliche Beantwortung und leiten Sie uns bitte Beschwerde und Antwort in Kopie zu!

Je nachdem, um welche Art von Lärmstörung es sich handelt, sind unterschiedliche Ansprechpartner zuständig:

Beschwerde beim Flughafen

Sie können Ihre Beschwerden grundsätzlich an das Nachbarschaftsteam des Flughafens adressieren, mit der Bitte, die Beschwerde ggf. weiterzuleiten:

Tel: 0211/421-23366 bzw.
Fax: 0211/421-24345 oder
E-Mail: buergerinfo@dus.com

Sollten die Telefon/Fax-Nummer nicht funktionieren:
Zentrale: Telefon 0211/421-0.
Ebenfalls ansprechbar ist Hr. Schupp:
E-Mail: schupp@dus-int.de.

Eine Beschwerde an den Flughafen ist auch über den Deutschen Fluglärmdienst möglich, entweder allgemein oder über eine Messstelle, z.B. Kettwig oder Büderich, aber auch jede andere Messstelle. Dort in das 2-Stunden-Intervall gehen (z.B. durch Anklicken des entsprechenden Bereiches) und eine Lärmspitze anklicken.  Es öffnet sich ein kleines Beschwerde-Fenster mit konkreten Zeit- und Lautstärke-Angaben. Dort „Fluglärmbeschwerde versenden“ anklicken, Personen-Angaben und Beschwerdetext vervollständigen, mit „weiter“ noch einmal kontrollieren, und dann „Beschwerde verschicken“.

Für den speziellen Fall ’Start nach 22:00 Uhr’ oder ’Landung zwischen 23:00 – 6:00 Uhr’:

Zuständig sind

Herr Thorsten Frisch, Lärmschutzbeauftragter der Bezirksregierung Düsseldorf
E-Mail: fluglaerm@brd.nrw.de
Telefon: 0211/475-3709 bzw.
Fax: 0211/475-3980) und

Frau Svenja Koshofer

Briefpost richten Sie bitte an folgende Adresse:

Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 26
c/o Hr. Frisch / Fr. Koshofer
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf

Wollen Sie direkt in der Nacht Ihren Ärger loswerden, dann können Sie bei dem diensthabenden Beamten der Luftaufsicht anrufen: 0211/421-6364. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn Sie Beschwerdeaufnahme und die Eintragung in das Dienstbuch verlangen.

Für den speziellen Fall der ’Abweichung von Flugrouten’:

(Flugzeug ist zu tief, zu weit nördlich, ungewohnter Überflug, usw.) Deutsche Flugsicherung (DFS):

Herr Ludwig: Telefon 0211/4154-121 bzw.
Fax: 0211/4154-129 und
E-Mail: michael.ludwig@dfs.de

oder auch

Herr Fuhrman Tel. 0211/4154-113 bzw.
E-Mail: michael.fuhrmann@dfs.de

sind Ihre Ansprechpartner, von denen Sie bei ungewöhnlichen Flugbahnen auch sog. ‚Fanamosplots‘ bekommen. (Keine Angst, die Gebührenandrohung wurde noch nicht umgesetzt!) Sollte man dennoch Geld von Ihnen verlangen, informieren Sie uns bitte!

Wenn Sie besonderen politischen Druck aufbauen wollen direkt beim Verkehrsminister

Wenden Sie sich an den Verkehrsminister des Landes NRW, der für die Betriebsgenehmigung und die Nachtflugbestimmungen verantwortlich ist:

Hendrik Wüst
Jürgensplatz 1
40219 Düsseldorf

E-Mail: hendrik.wuest@vm.nrw.de

oder allgemein an das Verkehrsministerium:

E-Mail: poststelle@vm.nrw.de